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5 "gesunde" Fertiggerichte im Härtetest: nur einer wird Testsieger

Wir haben Huel, YFood, Prepmymeal, Every Foods und FitTaste getestet. Das Ergebnis hat uns selbst überrascht.

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Warum Fertiggerichte nicht mehr das sind, was sie mal waren

Fertiggerichte hatten lange einen schlechten Ruf. Zurecht – denn jahrzehntelang bedeutete "Fertiggericht" vor allem eins: Tütensuppen, Tiefkühlpizza und mysteriöse Mikrowellen-Menüs mit Zutatenlisten, die sich wie ein Chemiebaukasten lesen.

Doch der Markt hat sich verändert. Radikal.

Eine neue Generation von Anbietern verspricht, was früher unmöglich schien: Schnelle Mahlzeiten, die tatsächlich gesund sind. Ohne versteckten Zucker, ohne Geschmacksverstärker, ohne Kompromisse bei der Qualität.

Aber halten diese Versprechen? Wir haben fünf der beliebtesten Anbieter getestet – und dabei auf genau die Kriterien geachtet, die im Alltag wirklich zählen.

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Für wen sind gesunde Fertiggerichte überhaupt sinnvoll?

Bevor wir in den Vergleich einsteigen, eine ehrliche Einordnung: Fertiggerichte sind nicht für jeden die beste Lösung.

Gesunde Fertiggerichte machen Sinn für:

  • Berufstätige mit wenig Zeit: Wer abends um 19 Uhr von der Arbeit kommt und keine Energie mehr zum Kochen hat

  • Menschen mit unregelmäßigem Alltag: Schichtarbeiter, Vielreisende, Eltern im Chaos

  • Alle, die Meal Prep hassen: Wer sein Wochenende nicht mit Vorkochen verbringen will

  • Sportler und Fitness-Bewusste: Die ihre Makros im Griff haben wollen, ohne ständig zu kochen

  • Menschen in Ernährungsumstellung: Die eine einfache Lösung suchen, die funktioniert

Einziger Fall, in dem Fertiggerichte wenig Sinn machen:

  • Du hast jeden Tag 2 Stunden Zeit zum Kochen – und nutzt sie auch wirklich. (Falls ja: Respekt, du bist die Ausnahme.)

Unsere Bewertungskriterien: Worauf es wirklich ankommt

Nicht jeder "gesunde Fertiggericht"-Anbieter ist gleich. Um einen fairen Vergleich zu ermöglichen, haben wir fünf Kernkriterien definiert:

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Der große Vergleich: 5 Anbieter im Detail

Die Testkandidaten:

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Auf den ersten Blick scheinen Huel und YFood unschlagbar günstig. Aber der Preis ist nur ein Faktor – und wie sich zeigt, nicht der entscheidende.

Huel:
Das Pulver-Konzept

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Platz 5

Das Konzept: Huel setzt auf Pulver, das mit Wasser angerührt wird. Die Idee: Alle Nährstoffe, die der Körper braucht, in einem Shake. Günstig, schnell, effizient.

Was uns gefallen hat

✔️ Sehr günstig pro Portion (ca. 2-3 €)

✔️ Lange haltbar

✔️ Viele Mikronährstoffe enthalten

✔️ Vegan verfügbar

Was uns nicht überzeugt hat

❌ Geschmack gewöhnungsbedürftig bis unangenehm
❌ Konsistenz oft breiig oder körnig
❌ Sättigung unzureichend
❌ Kein echtes Esserlebnis

Unser Urteil: Huel ist ein interessantes Konzept für absolute Notfälle oder Menschen, denen Essen wirklich egal ist. Für alle anderen ist es keine echte Mahlzeit, sondern bestenfalls ein Nahrungsergänzungsmittel.

4.1/10 – Mangelhaft

YFood:

Die Trinkmahlzeit

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Platz 4

Das Konzept: YFood bietet trinkfertige Mahlzeiten in der Flasche. Einfach öffnen und trinken – schneller geht's nicht. Bekannt aus "Die Höhle der Löwen".

Was uns gefallen hat

✔️ Sofort trinkfertig, keine Zubereitung
✔️ Praktisch für unterwegs
✔️ Günstiger Einstiegspreis
✔️ Gute Verfügbarkeit (auch im Supermarkt)

Was uns nicht überzeugt hat

❌ Stark gesüßt, künstliches Aroma
❌ Diverse Zusatzstoffe und Süßungsmittel
❌ Sättigung nur 1-2 Stunden
❌ Kein echtes Esserlebnis – Kauen fehlt

Unser Urteil: YFood ist eine Notlösung. Für den Zug, wenn wirklich gar nichts anderes geht. Aber als regelmäßiger Mahlzeitenersatz? Keine gute Idee – weder geschmacklich noch ernährungsphysiologisch.

5.9/10 – Ausreichend

Prepmymeal:

Vakuumiert und gekühlt

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Platz 3

Das Konzept: Prepmymeal liefert vakuumierte Gerichte, die gekühlt gelagert werden müssen. Das Konzept: Frisch zubereitete Mahlzeiten, die mehrere Tage im Kühlschrank halten.

Was uns gefallen hat

✔️ Solide Nährwerte
✔️ Breite Produktauswahl
✔️ Echte Zutaten erkennbar
✔️ Für Meal-Prep-Ersatz konzipiert

Was uns nicht überzeugt hat

❌ Konsistenz leidet (Gemüse matschig, Fleisch trocken)
❌ Geschmack nur funktional, nicht begeisternd
❌ Braucht viel Kühlschrankplatz
❌ Nur wenige Tage haltbar
❌ Viel Verpackungsmüll

Unser Urteil: Prepmymeal ist eine solide Option für alle, die jede Woche frisch bestellen wollen und genug Kühlschrankplatz haben. Aber die kurze Haltbarkeit und die Konsistenz-Probleme schränken die Alltagstauglichkeit ein.

6.2/10 – Befriedigend

Every Foods:
Tiefgekühlte Vielfalt

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Platz 2

Das Konzept: Every Foods setzt auf tiefgekühlte, pflanzenbasierte Gerichte. Die Idee: Durch Schockfrosten bleiben Nährstoffe und Geschmack erhalten.

Was uns gefallen hat

✔️ Gute Geschmacksqualität nach dem Aufwärmen
✔️ 100% pflanzlich – gut für Veganer
✔️ Solide Nährwerte
✔️ Ansprechende Produktvielfalt

Was uns nicht überzeugt hat

❌ Braucht Platz im Gefrierfach
❌ Lieferprobleme mit der Kühlkette
❌ Nicht spontan (Auftauen nötig)
❌ Nur pflanzlich – keine Fleischoption

Unser Urteil: Every Foods ist eine gute Wahl für Veganer mit großem Gefrierfach und einem geplanten Essensrhythmus. Die Lieferlogistik ist ein Risikofaktor – wenn alles klappt, top. Wenn nicht, Totalausfall.

6.7/10 – Befriedigend

FitTaste:

Gerichte im Glas

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Platz 1

Das Konzept: FitTaste liefert fertige Gerichte im Glas, die ohne Kühlung monatelang haltbar sind. Frisch zubereitet, dann schonend haltbar gemacht – ohne künstliche Konservierungsstoffe.

Was uns überzeugt hat

Geschmack & Qualität:
Das war die größte Überraschung im Test. Die Gerichte schmecken tatsächlich gut – nicht "gut für ein Fertiggericht", sondern einfach gut. Würzige Currys, deftige Eintöpfe, cremige Pasta. Die Konsistenz ist überraschend nah an frisch Gekochtem.

Nährwerte & Zutaten:
Transparente Angaben auf jedem Glas. Viele Gerichte mit über 30g Protein pro Portion. Keine versteckten Zucker, keine E-Nummern, keine Geschmacksverstärker. Die Zutatenlisten lesen sich wie ein Rezept, nicht wie ein Chemielabor.

Zubereitung & Handling:
3 Minuten Mikrowelle oder Pfanne – fertig. Kein Auftauen, kein Schneiden, kein gar nichts. Die Gläser sind sauber und praktisch, das Essen sieht appetitlich aus.

Haltbarkeit & Lagerung:
Der größte Vorteil: Ohne Kühlung monatelang haltbar. Die Gläser stehen im normalen Vorratsschrank, nicht im überfüllten Kühlschrank. Einmal groß bestellen, wochenlang Ruhe haben.

Preis-Leistung:
Mit 6-7 € pro Gericht nicht das Günstigste im Test – aber das beste Verhältnis aus Qualität, Geschmack und Praktikabilität. Günstiger als Lieferdienst, besser als alles andere im Vergleich.

Was man wissen sollte:

  • 28 verschiedene Gerichte – keine endlose Auswahl, aber genug Abwechslung

  • Unternehmen aus Trier, nicht irgendein Startup aus dem Silicon Valley

  • Kein Abo-Zwang – man bestellt, wann man will

Unser Urteil: FitTaste ist der klare Testsieger – und zwar mit Abstand. Die Kombination aus echtem Geschmack, sauberen Zutaten, unschlagbarer Haltbarkeit und minimaler Zubereitung gibt es so bei keinem anderen Anbieter.

9.8/10 – Außergewöhnlich

Testsieger

Warum der Preisvergleich täuschen kann

Auf dem Papier sind Huel (2-3 €) und YFood (3-4 €) deutlich günstiger als FitTaste (6-7 €). Aber dieser Vergleich hinkt:

Was du bei Huel und YFood bekommst:

  • Ein Shake, der nicht satt macht

  • Künstlichen Geschmack

  • Kein Esserlebnis

  • Nach 1-2 Stunden wieder Hunger → du isst trotzdem noch was

Was du bei FitTaste bekommst:

  • Eine vollwertige Mahlzeit, die satt macht

  • Echten Geschmack

  • Das Gefühl, richtig gegessen zu haben

  • 4-5 Stunden Sättigung

Wenn du nach einem YFood-Shake noch einen Snack brauchst, bist du schnell bei den gleichen Kosten – nur ohne satt zu sein.

Leser exklusiv

20% Rabatt auf den Testsieger

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20% LESERRABATT auf den Testsieger

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Nach zahlreichen Anfragen haben wir Kontakt mit FitTaste aufgenommen.
Das Ergebnis: Ein exklusives Angebot für unsere Leser.

Kein Mindestbestellwert. Kein Abo-Zwang. Einfach bestellen und testen.

 

Unser Tipp: Starte mit einer Box von 10-12 verschiedenen Gerichten. So findest du deine Favoriten, ohne dich festzulegen.

Häufige Fragen zum Testsieger

„Wie lange sind die Gerichte haltbar?"
Ohne Kühlung mehrere Monate. Du kannst problemlos auf Vorrat bestellen.

„Muss ich ein Abo abschließen?"
Nein. Du bestellst, wann du willst – einmalig oder regelmäßig, deine Entscheidung.

 

„Wie groß sind die Portionen?"
350-500g pro Glas. Das macht ordentlich satt – keine Mini-Portionen.

„Gibt es vegane Optionen?"
Ja, mehrere Gerichte sind rein pflanzlich. Die Auswahl ist auf der Website filterbar.

„Was ist mit Allergenen?"
Alle Allergene sind auf den Gläsern ausgewiesen. Die meisten Gerichte sind glutenfrei, einige laktosefrei.

Methodik: So haben wir getestet

Testzeitraum: 4 Wochen

Tester: 5 Personen mit unterschiedlichen Ernährungsgewohnheiten

Testkriterien:

  • Mindestens 10 verschiedene Produkte pro Anbieter

  • Blindverkostung für Geschmacksbewertung

  • Dokumentation von Sättigung und Bekömmlichkeit

  • Bewertung von Handling und Alltagstauglichkeit

Finanzierung: Redaktionell eigenfinanziert. Die Produkte wurden selbst gekauft.

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